Eine Rekordrunde für die Berliner Fintech-Szene
Mit den jüngsten 35 million US dollars für Fintech bunch in der Series-B Finanzierungsrunde knackt das Startup die nächste Wachstumsschwelle. Bereits namhafte Investoren wie Portage, Illuminate Financial, Motive Partners, Cherry Ventures und Fintech Collective haben die Zeichen der Zeit erkannt und in das Unternehmen investiert. Insgesamt stecken nun über 58 Millionen US-Dollar in bunch – damit zählt die Plattform zu den am besten finanzierten Akteuren für Private Fund Operations in Europa.
Diese Finanzspritze kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn die Vermögenswerte, die über Private Equity und Venture Capital weltweit verwaltet werden, sollen Prognosen zufolge bis 2030 auf rund 32 Billionen US-Dollar steigen. Parallel ebnen regulatorische Initiativen wie ELTIF 2.0 privaten Anlegern zunehmend den Weg in diese Asset-Klassen. Für Fondsmanager bedeutet dies ein exponentielles Wachstum der Komplexität – und einen enormen Bedarf an effizienter Digitalisierung.
Was macht bunch so besonders?
Gegründet 2021, verfolgt bunch das Ziel, sämtliche Prozesse rund um Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds auf einer zentralen Plattform abzubilden. Das geht weit über einfache Automatisierung hinaus. Mithilfe von AI analysiert die bunch-Software unstrukturierte Fondsdokumente, extrahiert relevante Daten und initiiert anschließend automatisierte Workflows. Dennoch bleibt die Kontrolle über kritische Abläufe stets beim Menschen – so vereint bunch Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und höchste Sicherheit.
Was du als Fondsmanager konkret erwarten kannst: Die Plattform übernimmt Aufgaben wie Capital Calls, Compliance-Prüfungen, Reporting und Distributionen. Gerade letzteres ist entscheidend, denn die Verwaltung wächst mit jedem neuen Fonds und jedem zusätzlichen Investor exponentiell. Wo früher Excel-Tabellen und E-Mail-Pingpong den Alltag bestimmten, sorgt bunch für Transparenz und Nachvollziehbarkeit sämtlicher Transaktionen – und das in Echtzeit.
Kundenzuwachs und beeindruckende Wachstumszahlen
Bunch arbeitet heute mit mehr als 150 Fondsmanagern zusammen und betreut über 12.000 Investoren – Tendenz steigend. Der Annual Recurring Revenue (ARR) vervielfachte sich allein 2025 um beeindruckende 300 Prozent. Auch die Net Revenue Retention (NRR) weiß mit 156 Prozent zu überzeugen. Das zeigt: Kunden bleiben nicht nur an Bord, sie bauen ihre Nutzung der Plattform massiv aus.
Zu den Nutzern von bunch zählen namhafte Player wie FINVIA, Passion Capital, Hummingbird Ventures, Merantix, Antler und viele weitere. Das Interesse ist branchenübergreifend riesig – von klassischen Fonds bis hin zu innovativen Venture-Akteuren.
AI und Regulatorik: Exzellenz trifft Komplexität
Gerade die regulatorische Vielschichtigkeit des europäischen Marktes gilt bei Investoren als Trumpf für bunch. Während Konkurrenten immer wieder an EU-weiten Anforderungen scheitern, sind diese bei bunch tief in die Produktarchitektur integriert. Du profitierst somit von einer Lösung, die nicht nur technisch auf dem aktuellsten Stand ist, sondern auch regulatorisch belastbar und zukunftssicher aufgestellt – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Private-Markets-Bereich.
Enrico Ohnemüller, CEO von bunch, bringt es auf den Punkt: „Fondsmanager werden in Zukunft mit tabellenbasierten Tools nicht mehr skalieren können.“ Was du daraus lernst: Während sich die Asset-Basis rasant vergrößert, müssen Prozesse schon jetzt den Anforderungen von morgen gewachsen sein. Genau das ermöglicht die Kombination aus spezialisierter Software, künstlicher Intelligenz und tiefem operativen Know-how, wie sie bunch anbietet.
Europas Private-Markets-Infrastruktur im Wandel
Private Märkte wachsen deutlich schneller als die bisher verfügbare Infrastruktur. Europa steht vor der Herausforderung, technologische und regulatorische Ansprüche zu vereinen. Genau hier setzt bunch mit einer Schnittstellenkompetenz an, die kaum ein anderer Player bietet. Die Plattform digitalisiert den kompletten Fondszyklus von der Investor-Onboarding bis zur Steuerberichterstattung.
Du kannst dir das wie ein zentrales Betriebssystem für Private Funds vorstellen. Ständig neue regulatorische Vorgaben fließen automatisch in die Prozesse ein – du musst dich nicht selbst um Updates, Reportingpflichten oder Compliance-Kontrollen kümmern. Besonders in Märkten wie Deutschland, Großbritannien und Luxemburg, die als Kernmärkte für bunch gelten, ist diese technische Tiefe ein enormer Vorteil.
Next Steps: Expansion und noch mehr Automation
Was passiert mit den neuen Investitionsmitteln? Bunch setzt gezielt auf drei Wachstumsfelder. Erstens steht die kommerzielle Expansion in den bereits erwähnten Kernmärkten im Fokus. Zweitens werden AI-gestützte Automationen weiterentwickelt, sodass auch exotischere Asset-Klassen und internationale Jurisdiktionen abgedeckt werden können. Drittens wird ein skalierbares Operating Model aufgebaut – mit dem Ziel, auch künftig flexibel zu bleiben, selbst wenn sich Marktbedingungen überraschend verändern.
Als Nutzer kann dich das stark entlasten: Je mehr Prozesse und Dokumente die AI zuverlässig ausliest, desto weniger Zeit geht für Routineaufgaben verloren. Du kannst dich auf Strategie, Investitionsentscheidungen und Investor Relations konzentrieren.
Investoren im Porträt: Warum sie auf bunch setzen
Für Investoren wie Portage oder Illuminate Financial steht fest: Das Berliner Fintech hat regulierte Europas Private Markets verstanden und trifft den Nerv der Zeit. Die Geschwindigkeit, mit der bunch innovative Lösungen technisch wie organisatorisch umsetzt, beeindruckt auch erfahrene Kapitalgeber. Sie erkennen: Wer die Komplexität regulatorischer Anforderungen im Kern der Software löst, schafft ein Produkt, das kaum replizierbar ist.
Ein weiteres Argument der Investoren: In vielen Ländern Europas entsteht gerade erst ein Markt für digital unterstütztes Fund Management. AI-native Plattformen, die den gesamten Lebenszyklus von Private Funds automatisieren, sind dort noch die Ausnahme – und bieten enormes Potenzial für die kommenden Jahre.
Die Bedeutung für den europäischen Startup- und Fondsstandort
Deutschland und Europa haben in den letzten Jahren ein beachtliches Ökosystem für Startups, Fonds und innovative Vermögensverwaltung aufgebaut. Dass Unternehmen wie bunch Kapitaleinsammelrunden in Höhe von 35 million US dollars abschließen können, beweist die Attraktivität des Standorts – und die Reife des Marktes.
Du profitierst als Fondsmanager oder institutioneller Investor gleich mehrfach: Durch niedrigeres Fehlerpotenzial, automatisierte Audit-Trails und schnelleres Reporting. Auch neue regulatorische Anforderungen werden zentral umgesetzt. Gleichzeitig steigt die Qualität der Zusammenarbeit mit Partnern, da alle auf den gleichen Datenstand zugreifen und Workflows nicht mehr ins Stocken geraten.
Fazit: Ein Signal für die gesamte Branche
Der Deal rund um die 35 million US dollars for Fintech bunch ist mehr als nur eine bemerkenswerte Finanzierungsrunde. Er verdeutlicht, wie schnell sich das Fund-Management wandelt – weg von manuellen, fehleranfälligen Prozessen hin zu AI-basierter, skalierbarer Infrastruktur. Für dich als Akteur schafft das neue Chancen, Prozesse zu verschlanken, schneller auf regulatorischen Wandel zu reagieren und das volle Potenzial des europäischen Private-Markets-Ökosystems auszuschöpfen.
Kurzum: Mit dem Kapital aus der Series-B wird bunch nicht nur sich selbst, sondern auch die Art und Weise, wie Fonds in Europa administriert, berichtet und gemanaged werden, ein entscheidendes Stück weiterbringen. Die nächsten Jahre dürften zeigen, dass dieser Entwicklungsstoß den gesamten Markt nachhaltig prägt.